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08.03.2004

Auf den Spuren Gaudis - Parc Güell
Montagnachmittag:
Wir bleiben in der Welt Gaudis und fahren mit dem Bus zum "Parc Güell" hinaus. Leider werden die Wolken immer dichter und dunkler und im Park erwischt uns sogar ein Regenschauer! Wir müssen eine ganze Weile unter der geschwungenen Terrasse Zuflucht suchen.

Aus der Geschichte des Parks:
"1885erwarb Gaudis Mäzen, der Industrielle Eusebi Güell, das Gelände auf einem Bergrücken, mit einem fantastischen Blick auf Barcelona.
1890 beauftragte Güell Gaudi mit dem Erbauen einer Gartenstadt, in der Natur und Wohnen eine gleichberechtigte Symbiose bilden sollen. Neben der Sagrada Familia war dies Gaudís grösstes Projekt.
Fertig gestellt wurden nur zwei Gebäude, die Wege und die umfangreiche Gartenanlage.
Geplant waren 60 Villen, welche jedoch keine Interessenten fanden.
Die Eröffnung als Park fand 1922 statt.
(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken)
      Aufgang zur Terrasse der Verliebten Casa Museu Gaudi ein romantischer Säulengang
          die große Terrasse,
          gestützt auf 86 Säulen
die Terrasse von aussen,
großes Mosaik und ein Tierkopf
die Terrasse von innen
  die geschwungene Treppe witziges Hausdach;
Barcelona im Hintergrund
auf diesem Haus
steht ein Turm
          verwunschener Säulengang die Halle mit den 86 Säulen;
dies sollte die Markthalle werden
Blick auf den Park
und auf Barcelona
Der Regen läßt wieder nach und wir kehren zum Bus zurück.
Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel fahren wir wieder mit der Metro in das Zentrum. Wohin gehen wir heute zum Abendessen? Diese Frage beschäftigt uns nun. Wir gehen auf die Placa Reial, aber hier steht vor dem bekannten Restaurant schon eine riesige Warteschlange. Also, suchen wir weiter.
Ein kleines Restaurant sieht von aussen ganz gemütlich aus, auch die Preise sind sehr ansprechend. Wir gehen hinein und eine ältere Frau weist uns einen Tisch zu. Kurz darauf knallt sie uns 3 Gläser auf die Papiertischdecke. Wir bestellen ein Menü. Die verschiedenen Vorspeisen und Hauptspeisen müssen wir 3 mal wiederholen, bis sie alles behalten hat. Ein bißchen verwundert sind wir da schon!
In der Küche wurstelt ein Mann am Herd herum, mehr Bedienstete sind nicht zu sehen! Also, ein richtiger Familienbetrieb! Sie ist für das Bestellen und das Bringen der Speisen und Getränke zuständig und Er kocht. Außerdem muß er bei jeder Rechnung aus der Küche flitzen, und die Kasse bedienen! Auch das Rausgeld steht unter seiner Verwaltung... Wir haben den Verdacht, das seine Frau oder Helferin nicht lesen und schreiben kann oder das hier noch die alte Rollenverteilung herrscht!
Das Menü ist ganz gut, aber alles schwimmt in Olivenöl. Sehr verwundert sind wir darüber, das viele Leute in das Lokal kommen und dafür sogar lange Wartezeiten in Kauf nehmen! Ist dies ein Geheimtipp??
Damit wir das viele Olivenöl gut verdauen, genehmigen wir uns in der Bar "Maremelindo" noch einen guten Caipirinha. Danach geht es mit der letzten Metro ins Hotel zurück. Das war ein langer Tag und wir fallen todmüde in unser Bett.

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